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09.2019
Studie über Mobilitätsverhalten von Clubgängern
Studie über Mobilitätsverhalten von Clubgängern

Deutsche Clubs können über 5.000 Tonnen CO2 sparen
halle02 veröffentlicht Studie über Mobilitätsverhalten von Clubgängern
Fridays are for Future - Weekends are for Party! Feiern macht noch mehr Spaß, wenn es klimafreundlich ist.

Deshalb hat das Projekt “Drink, drive and save the world” der halle02 in Heidelberg zum Ziel, den CO2-Fußabdruck für jede Veranstaltung signifikant zu senken, denn An- und Abreise bilden mit 70% die größte CO2-Emissionsquelle bei Events. Hier soll durch die Umstellung auf umweltfreundliche An- und Abreise möglichst viel eingespart werden. Bereits seit Jahren fördert die halle02 die An- und Abreise mit ÖPNV durch ein inkludiertes, subventioniertes Kombiticket, das eine Fahrt im kompletten VRN-Gebiet ermöglicht.

Nun veröffentlicht die halle02 mit der Nachhaltigkeitsberaterin Dana Vogel ein Studie, die aus einer repräsentativen Besucherumfrage hervorgegangen ist.

"Die An - und Abreise zu Veranstaltungen macht 70% der Emissionen von Clubs aus. Das sind in Deutschland über 100.000 Tonnen CO2. Vor allem die An(Ab)reise mit dem Auto ist ein Problem und nicht nur für das Klima gefährlich." kommentiert Felix Grädler, Geschäftsführer der halle02 die Ergebnisse der Studie.

Die Studie ermittelt auch Einsparpotentiale: Wenn beispielsweise 5% der Strecke mit dem Rad und 10% statt Auto mit dem ÖPNV gefahren werden, könnten deutschlandweit 5000 Tonnen CO2 eingespart werden. Deshalb sollte die Mobilität im Ticket inklusive sein.

"Clubs sind grün - wenn man sie lässt. Aber wenn man uns an den Stadtrand drängt, dann darf man sich nicht beschweren, dass die Leute mit dem Auto fahren." argumentiert Zora Brändle, die Nachhaltigkeitsbeauftragte der halle02. “Das Problem ist hier oft die sog. “letzte Meile” - hier ist Multimodalität der Schlüssel und eine App könnte den Besuchern hier helfen”.

"Wenn die Städte ernsthaft das Klima schützen wollen, müssen sie den Clubs ermöglichen bei jedem Ticket ein ÖPNV Ticket dazu zugeben - das wäre eine Maßnahme der Kulturförderung und Standortsicherung, außerdem für die Sicherheit und Umweltbilanz der Stadt." bekräftigt Felix Grädler die Forderungen an die Lokalpolitik in Deutschland. Schließlich sind die Kommunen Betreiber des Öffentlichen Nahverkehrs.

Die komplette Studie: www.halle02.de/drinkdrivesavetheworld