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Seit 2002 bieten die umgebauten Lagerhallen des ehemaligen Heidelberger Güterbahnhofs Obhut für Kultur- und Musikveranstaltungen aller Art. Das Kreativteam Atelier Kontrast schaffte hier mit sehr viel Engagement und Eigeninitiative einen Raum für Kunst, Kultur, Partys und Events jenseits des Mainstream und so hat sich "die Halle" in Kürze zu einer der beliebtesten Nacht-Locations gemausert.
Das Musikprogramm ist so vielseitig wie das Publikum. Jede Party widmet sich einer Musikrichtung und ob Drum'n'Bass, Reggae, Indie, House, Elektro, Funk – gespielt wird was angesagt ist. Auch Konzerte von beispielsweise Tocotronic, De-Phazz oder Blumentopf haben in Heidelbergs größter Veranstaltungshalle Leute aus nah und fern angezogen.
Jahr für Jahr wuchs das kulturelle Angebot im musikalischen Bereich, was der halle02 im Jahr 2005 sogar den Titel für die "innovativste Clubidee in ganz Baden-Württemberg" (Pop.Forum Club.awards 2005 der Popakademie Mannheim) einbrachte.
Im Herbst 2005 eröffnete nebenan der dazu gehörende Club "die Kleine Halle" (jetzt "halle01"), wo der industrielle Charme einer clubbigen Gemütlichkeit Platz gemacht hat.
In den Sommermonaten ist der angeschlossene Zollhofgarten eine beliebte Outdoor-Location. Inmitten alter Gleisanlagen im Herzen der künftigen Bahnstadt kann man Boule oder Beachvolleyball spielen, sich im Liegestuhl die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, den schönsten Sonnenuntergang Heidelbergs genießen und am Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen, bevor es in der Halle weitergeht.
Zwischen Januar und April 2009 präsentierte Gunther von Hagens in den Räumlichkeiten der Kleinen Halle und er halle02 eine neue KÖRPERWELTEN Ausstellung. Während dieser Zeit wurde das Musik- und Kulturprogramm in eine Nebenhalle verlegt. Die halle03 war als temporäre Ausweichlocation während der Körperwelten Ausstellung gedacht und wird nun mit einem offenen, übersichtlichen Ein-Raum-Konzept für Clubevents weitergeführt.
Seit 2002 hat sich die halle02 von einer improvisierten Ausstellungs- und Partylocation zu einem vielfältigen und einmaligen Veranstaltungshaus entwickelt.
Übrigens: auch für private Veranstaltungen oder Firmen-Events kann man die Halle mieten (Info).
Die halle02 öffnete im April 2002 zum ersten Mal ihre Tore. Ursprünglich war sie als zeitlich begrenztes Projekt geplant, das dauerhafte Ausstellungen und Musikveranstaltungen in einer Location vereint. So traf bildende Kunst auf moderne Musik und lies daraus etwas Neues entstehen.
Die inszenierten Exponate in der halle02 reichten von Malerei über Fotografie bis hin zu Graffiti, Video-Installationen, Skulpturen und Performance-Kunst. Vorwiegend junge progressive Künstler nutzten die halle02 als Plattform, hatten sie hier doch die Chance ihre Kunst einem breiten wie ebenso jungen Publikum zu zeigen. Doch auch etablierte Künstler wie beispielsweise Marie Marcks oder Klaus Staeck schätzten die Raumkonzepte des Atelier Kontrast, deren Arbeiten in diesem außergewöhnlichen Ambiente – einer ungenutzten Industriebrache – in neuem Licht erstrahlen ließ.
Über 30 Ausstellungen regionaler, nationaler und internationaler Künstler realisierte das Atelier Kontrast aus eigener Tasche.
Zum Jahresende 2005 beendete das Atelier Kontrast sein erfolgreiches Konzept, zeitgenössische Kunst mit Musik zu kombinieren. Ohne angemessene Zuschüsse ist das nicht mehr finanzierbar, begründet Hannes Seibold vom Atelier Kontrast den Schritt den Schwerpunkt ihrer Kulturarbeit auf die Musik zu verlagern.










